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Liliput Familienwelt
#regrettingmotherhood - ein Tabubruch? Was denkt ihr?
Wenn man sich mit Mamis auf dem Spielplatz unterhält, ist das Mamisein das Allerbeste auf der Welt, die Kinder nur goldig... Kaum ein Mami würde sich getrauen jemals öffentlich etwas anderes zu sagen. Folgt jetzt mit #regrettingmotherhood ein Tabubruch? Das man auch mal sagen darf, dass nicht nur alles supertoll ist?
Was denkt ihr?
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23 Antworten
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Ich finde es war überfällig das das Thema aufgegriffen wurde / wird.
Ich liebe meine Kinder und würde sie jetzt auch nicht hergeben wollen.
Aber wenn ich vorher gewusst hätte was alles auf mich zukommt bin ich mir nicht sicher ob ich mich so locker für Kinder entschieden hätte....
Ich hatte Tageskinder und habe jetzt Spielgruppenkinder - bei Kindern die man wieder abgeben kann stosse ich viel seltener an meine Grenzen als bei meinen eigenen.
Allerdings bin ich in etwa bei Halbzeit und ich bin nicht mehr so eingespannt als Mami wie noch vor 2 Jahren. Es bleibt mehr Zeit für mich und "mein Leben".
Alles was vor den Kindern so klar und einfach und rosarot war hat die Realität ganz schnell über den Haufen geworfen - spätestens mit dem zweiten Kind - das war oft nicht leicht und manchmal hab ich mir gewünscht ich hätte zumindest das zweite Kind zurückschieben und auf später vertagen können....
Ich liebe meine Kinder und würde sie jetzt auch nicht hergeben wollen.
Aber wenn ich vorher gewusst hätte was alles auf mich zukommt bin ich mir nicht sicher ob ich mich so locker für Kinder entschieden hätte....
Ich hatte Tageskinder und habe jetzt Spielgruppenkinder - bei Kindern die man wieder abgeben kann stosse ich viel seltener an meine Grenzen als bei meinen eigenen.
Allerdings bin ich in etwa bei Halbzeit und ich bin nicht mehr so eingespannt als Mami wie noch vor 2 Jahren. Es bleibt mehr Zeit für mich und "mein Leben".
Alles was vor den Kindern so klar und einfach und rosarot war hat die Realität ganz schnell über den Haufen geworfen - spätestens mit dem zweiten Kind - das war oft nicht leicht und manchmal hab ich mir gewünscht ich hätte zumindest das zweite Kind zurückschieben und auf später vertagen können....
Ich denke nicht dass die erste Aussage stimmt. Ich habe mit meinem Buben (6) immer mal wieder heftig Theater, weil er immer und immer wieder die Grenzen neu testen muss und wissen will, ob die Regel von gestern auch heute noch gilt. Er ist nicht aufs Maul gefallen und seine Sprüche werden teils heftig. Wenn man dann eben beim Nein bleibt und ihm sagt was er zu tun und lassen hat, bekommt er ab und an richtige Anfälle... da könnt ich ihn sofort auf den Mond jagen.
Ich hatte immer eine ganz klare Vorstellung, wie ich mein Kind erziehen will... dachte mit genauen Reglen und Ritualen würde sich dies mehr oder weniger ergeben... und muss heute sagen, dass ich die Erziehung und den Punkt Respekt total unterschätzt habe. Ich werde in solchen Situationen schon mal auch laut, nehm den Buben unter den Arm und stell in mit den Worten "will dich im Moment nicht mehr sehen" in seinem Zimmer ab. Er hat viele Freiheiten, aber diese kann er sich alle "verspielen". Wenn er zickt gibt es kein TV, keine Games und er geht nicht zu seinen Freunden zum spielen.
Ich liebe Kinder nach wie vor über alles... bin ja auch Tagesmutter. Merke aber deutlich, dass ich bei den Kindern die ich nicht erziehen muss, alles einfacher und lockerer geht. Manchmal mag ich deswegen die Tageskinder fast lieber als mein eigenes.... und hätte ich das alles vorher auch nur geahnt, wär ich wohl kinderlos geblieben.
Was mich sehr beruhigt, ist dass ich einige Kolleginnen habe, mit den gleichen Problemen. Wir reden oft offen und ehrlich zusammen über dieses Thema und belächeln die Familien, die nach aussen eben die "heilige Welt" spielen.
Wir haben auch Familien in der Nachbarschaft, da sind die Kinder (3-7) oft alleine im Dorf unterwegs... tun den halben Tag lang was sie wollen. Da ist Mama immer total entspannt und die Ruhe selber... tja... wenn man nie Nein sagen muss, hat das Kind keinen Grund zu trotzen... gibt es keine Regeln, kann man sie nicht brechen... jedem das seine...
Ich hatte immer eine ganz klare Vorstellung, wie ich mein Kind erziehen will... dachte mit genauen Reglen und Ritualen würde sich dies mehr oder weniger ergeben... und muss heute sagen, dass ich die Erziehung und den Punkt Respekt total unterschätzt habe. Ich werde in solchen Situationen schon mal auch laut, nehm den Buben unter den Arm und stell in mit den Worten "will dich im Moment nicht mehr sehen" in seinem Zimmer ab. Er hat viele Freiheiten, aber diese kann er sich alle "verspielen". Wenn er zickt gibt es kein TV, keine Games und er geht nicht zu seinen Freunden zum spielen.
Ich liebe Kinder nach wie vor über alles... bin ja auch Tagesmutter. Merke aber deutlich, dass ich bei den Kindern die ich nicht erziehen muss, alles einfacher und lockerer geht. Manchmal mag ich deswegen die Tageskinder fast lieber als mein eigenes.... und hätte ich das alles vorher auch nur geahnt, wär ich wohl kinderlos geblieben.
Was mich sehr beruhigt, ist dass ich einige Kolleginnen habe, mit den gleichen Problemen. Wir reden oft offen und ehrlich zusammen über dieses Thema und belächeln die Familien, die nach aussen eben die "heilige Welt" spielen.
Wir haben auch Familien in der Nachbarschaft, da sind die Kinder (3-7) oft alleine im Dorf unterwegs... tun den halben Tag lang was sie wollen. Da ist Mama immer total entspannt und die Ruhe selber... tja... wenn man nie Nein sagen muss, hat das Kind keinen Grund zu trotzen... gibt es keine Regeln, kann man sie nicht brechen... jedem das seine...
also ich sage gleich das ich manchmal an meine Grenzen stosse und das ich manchmal meine Kinder gerne gegen die Wand schmeissen würde (sinnbildlich gemeint)!!! Jede Mutter die nur davon redet, wie schön und wunderbar alles ist und das sie nie nie an ihre Grenzen stösst, lügt sich selber und alle anderen an!! Und um solche Mütter mache ich einem Bogen!
Ich gebe offen zu das ich nicht perfekt bin in der Erziehung meiner Kinder! Man darf als Mama auch mal ausrasten ohne gleich dafür von allen anderen verurteilt zu werden!!
Ich gebe offen zu das ich nicht perfekt bin in der Erziehung meiner Kinder! Man darf als Mama auch mal ausrasten ohne gleich dafür von allen anderen verurteilt zu werden!!

6 Kommentare Sortierung: Neuste Bewertung Chronologisch
Danke für deine Ehrlichkeit! Sowas gibt fast niemand zu!
Was ich auch noch als wichtigen Punkt empfinde: die Partnerschaft leidet unter der Aufgabe ein Kind im Leben zu begleiten. Nicht wenige zerbrechen an dieser Aufgabe. Und auch nicht wenige bleiben "für die Kinder" zusammen.
Als ob Kinder nicht merken würden, dass sich die Eltern nichts mehr zu sagen haben, Konflikte, Bedürfnisse etc. aufs Kind übertragen..
(... und hätte ich das alles vorher auch nur geahnt, wär ich wohl kinderlos geblieben. ...)
Finde es äusserst bemerkenswert, dass Frauen so ehrlich und offen reflektieren und nicht nur eine "heile Welt" vorspielen! Chapeau!!!
Seid umarmt Gleichgesinnte:-)