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FrageKinderwunsch mit bedenken - wie erging es euch so mit Kinder?

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Hallo Leute

Ich habe eigentlich einen Kinderwunsch und möchte es bald probieren. Jedoch bin ich mir nicht zu 100% sicher ob ich das auch wirklich will. Irgendwie möchte ich es umbedingt und andererseits habe ich angst davor. Man ist einfach nicht mehr frei wie ohne kinder und kann nicht einfach mal machen worauf man lust hat. Ich bin ein Mensch der die Freiheit geniesst. Nun möchte ich euch fragen wie es euch so erging mit kinder?

Alle meine Freunde und Bekannte die ich frage, sagen das gleiche. Man gewöhne sich daran und es sei ( auch ohne Kinderwunsch ) das schönste was einem passieren kann. Finde ich ja toll aber ich habe trotzdem meine bedenken. Das ist dann keine Entscheidung die jemals rückgängig gemacht werden kann und deshalb soll es gut überlegt sein.
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Wenn dein Kinderwunsch nicht 100% ausgeprägt ist, dann würde ich es lassen. Oder noch etwas warten... Die ersten Jahren sind anstrengend und du musst bei vielem zurückstecken. Deine Freiheit kannst du vergessen. Spontanität gibt es keine mehr. Da für mich Kinder haben das schönste ist, kann ich sehr gut auf vieles verzichten. Und ich weiss auch, dass die Freiheit irgendwann wieder kommt. Dahinter steckt aber ein 100% Kinderwunsch. Wäre es nicht so gewesen, hätte ich darauf verzichtet und wäre Gotte geworden und hätte mich einfach gut um mein Gottekind gekümmert.
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Hallo Kinderfee --- ich kann zum Kinderwunsch nur eines sagen: Im ZWEIFEL nie und nimmer --- "regrettingmotherhood" heißt das oninöse Stichwort und Du findest viele ernüchternde Berichte von gefrusteten Mamas im Internet. Da berichten Mütter EHRLICH und ungeschminkt --- Habe auch was bei Lilipedia gefunden: #regrettingmotherhood - ein Tabubruch? Was denkt ihr?
www.lilipedia.com/smalltalk/regretting-motherhood

Eine ehrliche Mama schreibt da Z.B. "... und hätte ich das alles vorher auch nur geahnt, wär ich wohl kinderlos geblieben..." --- darum mein Rat: Genieße dein kinderlos sein und engagiere dich sonstwie sozial, denn das Lebensglück hängt sicher nicht von eigenen Kindern ab....

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Schön, das freut mich für dich!
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Teddybär, Michal/. Genau ; ich bin kinderlos und werde es auch bleiben. Verhütungsproblem habe ich frühzeitig gelöst. Dank an meine Gynäkologin. Lebe mit meinem Partner in einer sehr glücklichen Beziehung.
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@Trudi --- der Hinweis auf Pflege-/Adoptivkinder finde ich super und vor allem sehr sozial! Kenne selber Pflegekinder, die ihren Pflege- und Adoptiveltern unendlich dankbar sind. Bis weit ins Erwachsenenalter pflegen diese Kinder eine wunderbare Beziehung zu ihren Pflegeeltern....
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Der Weg sollte möglichst viel Vergnügen und Freude beinhalten. Da ist die Frage doch, macht es mich glücklicher oder trauriger wenn ich meine Gene weitervererbe? Kann ich es überhaupt verantworten?
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Man kann ja auch Pflegekinder oder Adoptivkinder bei sich aufnehmen. Wenn man A sagt muss man auch B sagen. Kinder geben Arbeit und kosten Geld. Man hat eine Verantwortung. Aber für was ist man überhaupt auf der Welt? Das Leben besteht nicht nur aus Vergnügen. So lange man sich nicht im klaren ist wo der Weg durchgeht, sollte man keine Kinder haben. Leider gehen heute viele Ehen in die Brüche.
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Wir haben 7 Jahre auf unsere Kinder gewartet. Eine Familie ohne Kinder ist keine richtige Familie. Jetzt sind wir Grosseltern und geniessen die Grosskinder. Grosskinder sind das Dessert im Leben der Grosseltern.

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Dass Paar = Paar und Paar mit Kind(ern) = Familie ist, das ist ja klar.

Oben wird allerdings die Gleichung:
Familie ohne Kind = keine richtige Familie, ergo: Familie mit Kind = richtige Familie. Dies bedeutet ein grosser Unterschied.

Nach dieser Definition sind Alleinerziehende, Patchworkfamilien, Adoptiveltern, künstlich Befruchtete etc. keine "richtigen" Familien. Was diese "Bewertung" genau bezweckt, erschliesst sich mir einfach nicht ganz.

Ich möchte zu bedenken geben, dass man auch wenn man keine Kinder bekommen kann trotzdem zur (erweiterten) Familie gehört.
Man hat Eltern, ev. Geschwister, Verschwägerte, Nichten und Neffen, ev. hat der Partner Kinder etc.

Es gibt so viele Frauen, die sich sehnlichst ein Kind wünschen und keins bekommen können. Zu denken gibt mir diese enge Ansicht, die mir immer wieder entgegen kommt; man wird in unserer Gesellschaft sehr stark danach beurteilt ob man ein Kind hat.
Dabei ist das für viele weiss Gott einfach und die Entscheidung zur Zeugung wird unüberlegt getroffen. Das ist keine Leistung. (Kinder erziehen dann natürlich schon.)

Frauen, welche kein Kind haben, sollten als vollwertig betrachtet werden. Denn manche möchten diesen "gesellschaftlichen Aufstieg" und die damit verbundenen Aufgaben so sehr und werden halt einfach nicht schwanger.
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Das hat sie nicht geschrieben. Sie hat lediglich die Begriffe definiert: Paar=zwei Erwachsene, Familie=Paar mit Kind(er). Alles andere hast Du reininterpretiert...
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Ein Paar ohne Kinder ist also in sich nicht "genug" wertvoll? Was ist, wenn man keine Kinder bekommen kann? Dann ist man in deinen Augen wertlos, kein richtiges Familienmitglied?
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Also ich würde mich nicht mehr dafür entscheiden. Wenn dann nur mit dem 100% richtigen Partner. Wie weiss man ob es der Richtige ist? Ich habe es auch gedacht und im nach hinein sieht es ganz anders aus.
Kinder sind extrem anstrengend und fordernd. Die ersten Jahre musst du zurück stecken und dich fast ein bisschen aufgeben.
Überlege es dir sehr gut. Sicher hat es auch wunderschöne Seiten aber die sind viel viel weniger als die anstrengenden und schwierigen Momente.

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Bei mir war es so: Auch ich habe ganz lange gehadert, ob ich Kinder möchte oder nicht. Ich konnte mich in der damaligen Beziehung einfach nicht dafür entscheiden. Und das war gut so. Dann traf ich meinen jetzigen Mann und wusste schon am ersten Abend, dass ich mit diesem Mann Kinder haben will. Und er wollte es auch, unbedingt. Das ist die Grundvoraussetzung. Denn eigene Kinder zu haben ist für mich das wunderschönste was es gibt, aber auch unendlich anstrengend und kräftezehrend. Da unsere Kinder keine Grosseltern haben, welche die Kinder gerne mal hüten, sind wir ziemlich auf uns allein gestellt. Mittlerweile habe ich mich ganz gut mit Freundinnen organisiert. Aber ohne die ganz grosse Bereitschaft meines Mannes unsere Familie mitzutragen, wüsste ich oft nicht, wie ich alles bewältigen sollte. Meine grosse Hochachtung gilt daher allen alleinerziehenden Müttern und Vätern und solchen, welche es trotz Ehe oder Beziehung in der Realität auch sind.
Mein Fazit: Entscheide dich nur dann für Kinder, wenn du es wirklich von ganzem Herzen willst und auch den passenden Partner dafür hast. Es gibt auch ohne eigene Kinder ein erfülltes Leben. Werde Gotti, engagiere dich z.B. im Turnverein oder sonstwo.
Übrigens, lass dich von niemandem in deiner Entscheidung beeinflussen. Ich musste mir als 30jährige oft anhören z.B. von der damaligen Möchtegernschwiegermutter und z.T. auch von Nachbarn und Kollegen, dass eine "normale" Frau doch Kinder haben will, dass ich egoistisch sei usw. Meiner Meinung nach sind wohl alle menschlichen Bedürfnisse und Wünsche in irgendeiner Form egoistisch sowohl die nach eigenen Kindern wie auch jene nach einem Leben in Ruhe, Freiheit und finanzieller Sicherheit. Es ist deine ganz persönliche Entscheidung, ob du Kinder haben willst oder nicht. Lass dir von niemandem rein reden.
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Wow, solche Antworten hört man selten. Danke für deine Ehrlichkeit! Es ist ein absolutes Tabu die Mutterschaft zu bereuen.
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Hallo Kinderfee
Darf ich fragen wo du wohnst?
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Danke für deine ehrliche Antwort...

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